Das Innovationsmanagement ist entscheidend für die strategische Unternehmensführung. Doch wie gelingt es? Zehn Thesen zum Erfolg mit New Business!

1. Auch bei Ideen geht es um Qualität, nicht um Quantität.

Ob sehr unspezifische Vorschläge eingebracht werden oder zu viele Ideen ihren Weg in den Innovationsprozess finden: Beides führt dazu, dass am Ende nur wenig brauchbar ist.

2. Der größte Gegner für Innovationen ist das Kerngeschäft.

Innovationen brauchen ein Umfeld, das sowohl Veränderungen als auch Synergien und die Koexistenz mit dem Kerngeschäft zulässt. Und sie brauchen Zeit, sich zu entwickeln. Dass das New Business mitunter erst nach Jahren einen Return on Investment einfährt, sollte kein Argument sein, Neuerungen zu behindern.

3. Menschen mit Ideen brauchen einen Spielplatz.

Ideen ausreichend Raum zu verschaffen, damit sie diskutiert, verworfen, neu erdacht und getestet werden können, ist der Beginn des Innovationsprozesses. Fehlen feste Strukturen hierfür, brauchen Innovationen besonders engagierte Mitarbeiter und mutige Manager, die auch einmal riskieren, Fehler zu machen oder zu scheitern.

Umfassendes Thesenpapier zum Download: So gelingt das New Business Development (PDF)

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4. Ohne die richtigen Typen und Kompetenzen gelingt keine Neuentwicklung.

Gleiches gilt für die zuständige Entwicklungsabteilung: Fehlen mutige und motivierende Manager, ist der Output wenig innovativ. Die Innovationskraft eines Unternehmens entsteht nicht zuletzt aus innovationsfördernden und entscheidungskompetenten Führungskräften und kongenialen Mitarbeitern.

5. Innovationspotenzial schlummert, es braucht konkrete Anreize.

Lehnt der Chef Innovationsideen grundsätzlich ab, geben Mitarbeiter das innovative Denken oder gleich den Job auf. Innovationspotenzial wird geweckt, wenn innovatives Denken anerkannt, belohnt, gefördert und sogar eingefordert wird. Dazu gehört, dass qualifiziert und transparent mit den eingereichten Vorschlägen umgegangen wird.

6. Irgendeine Idee findet sich immer. Doch die reicht nicht aus.

Innovationen sind riskant, die Investitionen zum Teil sehr hoch. Die Entscheidung darüber, welche Idee zur Innovation wird, sollte daher nicht der Stimmung eines einzelnen Entscheidungsträgers überlassen, sondern in einem definierten Auswahl- und Entwicklungsverfahren getroffen werden.

7. Vor dem Sprung kommt die Trockenübung, vor dem Markteintritt der Prototyp.

Wie reagieren Markt und Stakeholder auf die Neuentwicklung? Zum erfolgreichen Innovationsmanagement gehört auch, dass mit Prototypen reale Marktsituationen getestet werden.

Infografik: Was hindert, was fördert Innovationen?

Infografik: Was hindert, was fördert Innovationen?

8. Kneifen gilt nicht! Ohne Rückschläge ist Innovation nicht machbar.

Neues ergänzt oder ersetzt gar Vorhandenes. Das geht meist nicht ohne Konflikt. Doch Rückschläge und Fehler zeugen nicht vom Scheitern, sondern vom Versuchen.

9. Top Level Management muss mit an den Tisch

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Innovationen sind ein Schlüsselfaktor für den Unternehmenserfolg. Da muss das Oberste Management intensiv einbezogen werden.

10. Am Ende gilt: Nur was umgesetzt wird, kann Erfolg haben.

Doch Innovationen gelingen nicht per Beschluss des Managements. Sie gelingen nur, wenn alle Beteiligten und Betroffenen im Unternehmen vom Nutzen überzeugt und sich der Ziele bewusst sind.


 

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