Die Digitalisierung folgt zwei Grundprinzipien: Zum einen hat sie eine bisher unbekannte Kraft, Ideen zu verwirklichen, zum anderen verhält sie sich disruptiv, zerstörend. Und ob wir es mögen oder nicht: Keiner entkommt ihr. Längst haben wir uns an E-Mails gewöhnt und an synchronisierte digitale Gemeinschaftskalender, an elektronische Einparkhilfen und Navigationssysteme. Wir shoppen Privates online auf der Couch und nutzen für den monatlichen Büroeinkauf den 1-Click-Bestellvorgang. Wir können das alles, denn wir haben es gelernt, haben uns angepasst.

Diese wichtige Anpassungsleistung gelang uns, weil sich die Neuerungen nach und nach entwickelten: Erst kam die E-Mail, dann der Chat, dann das kollaborative Projektmanagement-Tool. Ebenso kam erst das Navigationssystem, dann die elektronische Einparkhilfe – jetzt fiebern wir den ersten autonom fahrenden Autos entgegen.

Doch diese eher moderate Entwicklungsgeschwindigkeit beschleunigt sich zunehmend. Entwicklungen geschehen parallel – und jede für sich immer schneller. Algorithmen werden exponentiell besser, Arbeitsspeicher exponentiell größer, Anwendungen exponentiell effizienter. Die Digitalisierung findet längst nicht mehr nur in der Kommunikation statt, sondern zunehmend in allen Arbeitsbereichen: etwa der Logistik, dem Einkauf, der Produktion.

Das erzeugt Druck. Denn das Neue verdrängt immer schneller gewohnte und gelernte Wirklichkeiten, verlangt nach immer komplexerem Wissen. Das wiederum macht unsicher. Und Unsicherheit verzögert sowohl Innovationen als auch Investitionen. Dass beide nötig sind, spüren die meisten Unternehmer. Doch wie gelingt der Wandel?

Schritt 1: Akzeptieren, dass die Digitalisierung alles ändert

Nur zu häufig werden Entwicklungen in anderen Branchen nicht auf die eigene in Bezug gesetzt. Wer hatte denn damit gerechnet, dass Unternehmen wie Uber die Taxi-Branche, Airbnb die Hotelbranche oder Streaming-Dienste die TV-Branche umkrempeln? Und das ist erst der Consumer-Bereich. Unter dem Schlagwort Industrie 4.0 erfährt das produzierende Gewerbe einen ähnlichen Paradigmenwechsel: Die Produktion wird zunehmend dezentral gesteuert, die gesamte Wertschöpfungskette verändert sich.

So begleiten bereits heute in einzelnen Produktionsstätten kleine Computerchips jedes Fertigungsstück. Sie tragen alle Informationen, die es zur Fertigstellung des Produktes braucht und teilen sich selbstständig mittels intelligenter Schnittstellen den einzelnen Fertigungsstationen mit. Damit ist die effiziente, individuelle Produktion möglich. Bald sollen sich Fertigungsmaschinen nicht nur selbstständig steuern, sondern auch selbst warten können. Geht eine Fertigungskomponente zu Neige oder tritt ein technischer Defekt auf, meldet sich die Maschine. Was für eine Entwicklung! Was für eine Chance! Und was für ein Wettbewerbsvorteil!

Schritt 2: Machen Sie sich die Auswirkungen der digitalen Transformation auf Ihr Geschäft bewusst

Gehen Sie auf eine digitale Reise und fragen Sie sich etwa:

  • Wie verändern digitale Technologien den Kaufentscheidungsprozess meiner Kunden? Welche neuen Kundenzugänge entstehen?
  • Sind meine Produkte digitalisierbar oder kann ich sie mit digitalen Services aufwerten?
  • Drohen Handelsstufen durch die digitale Transformation wegzufallen?
  • Kann ich Prozesse durch Digitalisierung optimieren?
Kanbas: Wie sehr beeinflusst die Digitalisierung Ihre Kunden, Produkte, Beschaffung und Prozesse?

Wie sehr beeinflusst die Digitalisierung Ihre Kunden, Produkte, Beschaffung und Prozesse?

Und, ist ihr Unternehmen vom digitalen Wandel betroffen? Mit großer Wahrscheinlichkeit. Denn digitale Technologie durchdringt auch Ihr Unternehmen und Ihr Umfeld längst. So setzen Sie Software, Dienste oder zunehmend smarte Maschinen ein. Aber auch die Welt Ihrer Kunden, Partnern, Konkurrenten und Fachkräften befindet sich im digitalen Wandel. Neue Erwartungen und Anforderungen sind die Konsequenz.

Und selbst, wenn es in Ihrer Branche noch keine konkreten Anbieter oder rein digitale Konkurrenten gibt: Sie können kommen – und sie werden auf die Wertschöpfungskette einwirken und sie verändern. Und das potentiell immer auch zu Ihren Gunsten.

Schritt 3: Kontaktieren Sie uns!

Wir begleiten Sie durch die Herausforderungen der Digitalen Transformation.

 


Sie möchten es genauer wissen? Manuel Kreutz teilt sein Wissen in Vorträgen und Workshops. Auf der Leadership Conference 2015  sprach er mir Führungskräften über digitale Geschäftsmodelle.

Erfahren Sie mehr über das Leistungsportfolio der Kreutz & Partner Beratungsmanufaktur:

Mehr zu Kreutz & Partner: Digital Transformation