Die Digitalisierung trifft als Querschnittstechnologie alle Branchen und Unternehmensbereiche, so auch die Energieversorgungsunternehmen. Doch wie sollen sich EVU und im Speziellen Stadtwerke für die Zukunft aufstellen?


Fest steht: Stadtwerke haben mit ihrer vorhandenen Kundennähe und dem Vertrauen des Bürgers gute Voraussetzungen, die sich bietenden Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen. Wichtig ist dabei die Überzeugung der EVU – das „Warum“ – mit der neue Geschäftsmodelle entwickelt werden. Dies erfordert eine andere Mentalität, teilweise die Verabschiedung von klassischen Prozessen und Mut, nach der „trial and error“- Methode, Dinge zu probieren und auch zu verwerfen. So nähern sich EVU kundenzentrierten Lösungen an. Dass EVU einen solchen Weg einschlagen können, haben die Stadtwerke Stuttgart mit ihrem Konzept „Urbanisierung der Energiewende in Stuttgart“ gezeigt.

Digitalisierung erfordert einen kulturellen Wandel.

Um ein Umdenken in der Organisation zu gestalten, müssen die Entscheider den Wandel jedoch top down vorleben und idealerweise einer digitalen Strategie folgen. Hierbei spielt die Einbindung jedes einzelnen Mitarbeiters eine wichtige Rolle. Die Stärken der Organisation und die digitale Expertise jedes einzelnen Mitarbeiters gilt es zu nutzen. Die Mitarbeiterführung ist im Zuge der digitalen Transformation eine Andere. Jeder einzelne Mitarbeiter muss mehr Verantwortung und ein höheres Maß an Fehlertoleranz erhalten. Nur so können die Mitarbeiter mitgenommen werden.

Wie die Stadtwerke die Chancen der digitalen Transformation für sich nutzen können und welche Rolle Rund-um-Sorglos-Pakete spielen, können Sie im Themen-Magazin in einem Interview von Norbert Reichert, Geschäftsführer bei Kreutz & Partner und Dr. Michael Maxelon, Vorstandschef der Städtische Werke AG aus Kassel, lesen.