Kennenlernen und Verstehen – so fangen Projekte bei Kreutz & Partner an. Bei Starcke starteten wir mit einer klassischen SWOT-Analyse, weil sie die Basis bildet, um gemeinsam Perspektiven zu entwickeln. Darum ging es schließlich. Als externer Beobachter und Moderator stellen wir fest, wie das interne Beziehungsgeflecht aussieht und welche Unternehmenskultur vorherrscht. Gemeinsam mit dem Management von Starcke haben wir die Situation in Vertrieb, Produktentwicklung und Kundenbetreuung beleuchtet, Verfahrensweisen hinterfragt, Probleme aufgenommen und Ideen zu Potenzialen identifiziert.

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Einige Ergebnisse:

  • Typenvielfalt: Über die Jahre hat Starcke tausende Typen entwickelt und hat durch seine hohe technische Expertise vielfältige Anwendungsbereiche erobert.
  • Erfahrung und Expertise: Starcke hat es geschafft, innovative Produkte mit Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln und erfolgreich zu positionieren. Dies bietet Wachstumschancen.
  • Made in Germany: Die hohe Zuverlässigkeit und Qualität der Produkte wird in bestimmten Segmenten zum Alleinstellungsmerkmal.
  • Die Vertriebsorganisation ist nach Regionen aufgebaut.
  • Die Vertriebspartner vor Ort sind der Schlüssel zum lokalen Markterfolg.
  • Attraktive Wachstumsmärkte sind noch unerschlossen, etwa in Schwellenländern.
  • Besonderes Entwicklungspotenzial besteht im Angebot von Branchenlösungen.

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Was schlussfolgern wir aus dieser Gemengelage?

Um diese Frage qualifiziert zu beantworten, hat K&P eine eigene Methodik entwickelt: die K&P-Synergiematrix. Kern dieser Matrix ist die Beantwortung folgender Fragen:

  • Wie können wir unsere Stärken nutzen, um Chancen im Markt wahrzunehmen?
  • An welchen Schwächen müssen wir arbeiten, weil sie die Wahrnehmung von Chancen verhindern?
  • Wie setzen wir unsere Stärken ein, um Risiken zu vermeiden?
  • Welche Schwächen tragen dazu bei, dass Risiken einzutreten drohen?

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Die K&P-Synergiematrix bildet dabei das Beziehungsgeflecht zwischen Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken sauber ab. Die Matrix macht allen Beteiligten deutlich, wo die primären Handlungsfelder liegen. Das Ergebnis sind Leitsätze für die Strategie, die auf tatsächlichen Korrelationen und analytischen Erkenntnissen basieren. Nicht auf reinem Bauchgefühl.

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Empfehlungen:

  1. Starcke fokussiert sich auf Starprodukte und sorgt so für eine deutliche Verbesserung der Marge.
  2. Starcke richten seinen Vertrieb vertikal auf Branchen aus. Das führt zu Absatzsteigerung in den attraktiven Segmenten.
  3. Starcke beschäftigt sich intensiv und konsequent mit den Märkten und Anforderungen seiner Kunden. Die konsequente Marktanalyse und -bearbeitung fördern das internationale Wachstum.

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Lesen Sie im nächsten Beitrag, „Warum externe Berater für die vertriebliche Neuausrichtung eines KMU engagieren?“, was Mitarbeiter der Starcke GmbH & Co. KG im Rückblick über ihr „Projekt Zukunftsfähigkeit“ sagen.

Bilder: Starcke GmbH & Co. KG